Cast & Crew


CAST

Agnès Jaoui                         Aurora

Thibault de Montalembert    Totoche

Pascale Arbillot                    Mano

Sarah Suco                          Marina

Lou Roy-Lecollinet               Lucie

Eric Viellard                          Hervé

Philippe Rebbot                    Nanar

u.a.

 

CREW

Regie               Blandine Lenoir

Drehbuch         Blandine Lenoir, Jean-Luc Gaget

Produktion       Antoine Gandaubert, Fabrice Goldstein, Antoine Rein

Kamera            Pierre Milon

Musik               Bertrand Belin

Schnitt             Stéphanie Araud

Kostüm            Marie Le Garrec

 

 

ÜBER DIE DARSTELLER 

 

AGNÈS JAOUI ( Aurora Tabort, geborene Plou )

Agnès Jaoui wurde 1964 in Antony bei Paris geboren. Mit neunzehn Jahren hatte sie ihr Filmdebüt in „Tödliche Spur“ (Le Faucon, 1983) von Regisseur Paul Boujenah und begann 1984 am „Théâtre des Amandiers" in Nanterre eine Ausbildung als Schauspielerin.

1987 war sie in dem Fernsehfilm „Die Verliebte“ (L’Amoureuse) von Jacques Doillon, ebenso wie in Patrice Chereaus Ensemblefilm „Hôtel de France“ zu sehen. Ab 1987 schrieb sie gemeinsam mit ihrem Lebenspartner Pierre Bacri Theaterstücke, die beide auch für das Kino adaptierten, wie beispielsweise„Typisch Familie!“ (Un air de famille, 1994).

Für Alain Renais entstanden 1993 als Adaption des Bühnenstücks „Intimite Exchanges“  die Filme „Smoking“ und „No Smoking“, wofür sie erstmals den französischen Filmpreis César für das Beste Drehbuch erhielten. Ebenso schrieben sie für Renais das Drehbuch für „Das Leben ist ein Chanson“ (On connaît la chanson, 1997). Der Film wurde mit etlichen Filmpreisen ausgezeichnet, darunter den César für das Beste Drehbuch.

Der große Durchbruch kam für Jaoui im Jahr 2000 mit der Komödie „Lust auf anderes“ (Le goût des autres), wo sie erstmals Regie führte. Der vielfach ausgezeichnete Film erhielt vier Mal den César, unter anderem als Bester Film und für das Beste Drehbuch, den Europäischen Filmpreis für das beste Drehbuch und eine Oscar-Nominierung in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“.

2004 kam der Film „Schau mich an!“ (Comme une image) in die Kinos, wieder mit dem Europäischen Filmpreis für das Beste Drehbuch und einer Nominierung für die Beste Regie und bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes mit dem Drehbuchpreis ausgezeichnet. In „Erzähl mir was vom Regen“ (Parlez-moi de la pluie, 2008) besetzte Jaoui wieder die Hauptrolle und stand erneut als Regisseurin hinter der Kamera. 2013 kam „Unter dem Regenbogen“ (Au bout du conte), eine weitere Regiearbeit der Schauspielerin, in die Kinos. 2015 spielte sie in der Komödie „Nur Fliegen ist schöner“ (Comme un avion) die Hauptrolle, wofür sie 2016 als Beste Nebendarstellerin für den César nominiert wurde. Im Jahr 2017 kam schließlich in Frankreich die Komödie MADAME AURORA UND DER DUFT VON FRÜHLUNG (Aurore) von Regisseurin Blandine Lenoir in die Kinos, die mit Agnès Jaoui die Hauptrolle der Aurora besetzte. Die humorvolle und einfühlsame Komödie sahen in Frankreich rund 400.000 Kinobesucher auf der großen Leinwand.

 

2017 wurde sie bei den 70. Internationalen Filmfestspielen von Cannes als Mitglied in die Jury berufen. Als vielseitige Darstellerin, pointierte Drehbuchautorin und Regisseurin gilt Agnès Jaoui derzeit als eine der erfolgreichsten Frauen im französischen Kino.

 

 

PASCALE ARBILLOT ( Mano )

Die 1970 geborene Schauspielerin Pascale Arbillot studierte zunächst Politische Wissenschaften und entschied sich dann für eine Karriere als Schauspielerin. 1993 war sie erstmals auf der Theaterbühne zu sehen. Im Jahr darauf gab sie in dem Film „l‘affaire“ (1994) von Regisseur Sergio Gobbi ihr Kinodebüt. Seitdem hat sie in vielen Filmen ihr Können gezeigt, wie in „Grégoire Moulin gegen den Rest der Welt“ (Grégoire Moulin contre l’humanité, 2001), in dem sie gemeinsam mit dem Schauspieler und ihrem langjährigen Ehemann Artus de Penguern vor der Kamera stand.

2006 spielte Pascale Arbillot in „Erzähl mir was vom Regen“ (Parlez-moi de la pluie), einer Regiearbeit von Agnès Jaoui. In der Literaturverfilmung „Small World“ (Je n'ai rien oublié, 2010), nach einem Roman von Martin Suter, war Pascale Arbillot gemeinsam mit Gérard Depardieu und der deutschen Schauspielerin Alexandra Maria Lara auf der Leinwand zu sehen. Im selben Jahr kam ihr Film „Kleine wahre Lügen“ (Les petits mouchoirs, 2010) in die Kinos, in dem sie an der Seite der Kinogrößen François Cluzet und Marion Cotillard spielte. 2011 folgte der Episodenfilm „Die Kunst zu lieben“ (L’art d’aimer, 2011) und im Jahr 2014 der Film „Gemma Bovery - Ein Sommer mit Flaubert“ (Gemma Bovery).

In Frankreich kennt man die Schauspielerin außerdem aus zahlreichen Fernsehproduktionen und Serien. In MADAME AURORA UND DER DUFT VON FRÜHLING (Aurore, 2017) wurde sie von Regisseurin Blandine für die Figur der lebenslustigen Mano vor die Kamera geholt.

 

 

THIBAULT DE MONTALEMBERT

( Christophe Tochard, genannt „Totoche“ )

Der französische Schauspieler wurde im Jahr 1962 in Laval geboren. Seine schauspielerische Ausbildung absolvierte er im bekannten Institut École des Amandiers in Nanterre. Sein Kinodebüt gab er im Jahr 1987 in dem Film „Hôtel de France“ von Patrice Chéreau. Es folgten etliche Kinoproduktionen, Fernsehfilme und TV-Serien. Ein weiterer Schwerpunkt blieb seine Arbeit auf der Theaterbühne. Er war unter anderem in den Jahren 1994 bis 1996 im festen Ensemble des renommierten Nationaltheaters Comédie-Française auf der Bühne zu sehen.

Montalambert war an vielen erfolgreichen Filmproduktionen beteiligt, die auch auf diversen Filmfestivals ausgezeichnet wurden. „Die kleine Apokalypse“ (La petite apocalypse, 1993) von Regisseur Costa-Gavras wurde auf dem internationalen Film Festival Berlin für den Goldenen Bären nominiert. 1996 entstand mit Regisseur Arnaud Desplechin der Film „Ich und meine Liebe“ (Comment je me suis disputé... (ma vie sexuelle)), der für die Goldene Palme auf dem Cannes International Film Festival nominiert wurde. „Lovers“ (1999) von Regisseur Jean-Marc Barr gewann auf dem Internationalen Filmfestival in München den „High Hopes Award“. 2006 sah man ihn in „Tage des Ruhms“ (Indigènes) von Regisseur Rachid Bouchareb auf der großen Leinwand, ein Weltkriegsdrama, das eine Oscar-Nominierung in der Kategorie „Bester ausländischer Film“ erhielt.

Im selben Jahr stand er an der Seite von Kad Merad in „Keine Sorge, mir geht’s gut“ (Je vais bien, ne t'en fais pas, 2006) von Philippe Lioret vor der Kamera. Thibault de Montalembert wirkte auch in zahlreichen Fernsehproduktionen mit, wie in dem Film „Gegen ihren Willen“ (Un viol, 2009) von Marion Sarraut, aber auch in Serien wie „The Tunnel: Mord kennt keine Grenzen“ (The Tunnel, 2013-2016) oder „Die Liebenden und die Toten“ (Les vivants et les morts, 2010). Kürzlich spielte er in der Miniserie „Call My Agent“ (Dix pour cent, 2015 - 2017), die erstmals 2017 in Deutschland ausgestrahlt wurde. 2016 sah man ihn in dem Film „Jacques - Entdecker der Ozeane“ (L'odyssée) von Jérôme Salle und in „Monsieur Chocolat“ von Roschdy Zem. 2017 verpflichtete die Regisseurin Blandine Lenoir den vielseitigen Darsteller für ihren Film MADAME AURORA UND DER DUFT VON FRÜHLING (Aurore).

 

 

SARAH SUCO ( Marina Tabort )

Die französische Schauspielerin Sarah Suco wurde 1984 in Paris geboren und startete 2009 ihre Schauspielkarriere. Zunächst war sie in einigen Kurzfilmen zu sehen. Ihr Debüt in einem abendfüllenden Kinofilm hatte sie im Jahr 2011 in dem Film „Possessions“ von Regisseur Eric Guirado. Es folgten in den kommenden Jahren weitere französische Produktionen wie „Mes héros“ (2012) von Éric Besnard an der Seite des bekannten französischen Schauspielers Gérard Jugnot oder „Carole Matthieu“ (2016) von Louis-Julien Petit, für den sie zusammen mit Isabella Adjani vor der Kamera stand.  Im Jahr 2015 war sie in „La belle Saison - Eine Sommerliebe“ (La belle saison) in den deutschen Kinos zu sehen. 2017 nahm sie erstmals mit ihrem Kurzfilm „Nos enfants“ auf dem Regiestuhl Platz, und zeichnete erstmals auch als Drehbuchautorin verantwortlich. Im selben Jahr stand sie für die Regisseurin Blandine Lenoir an der Seite von Agnès Jaoui in MADAME AURORA UND DER DUFT VON FRÜHLING (Aurore) vor der Kamera.

 

LOU ROY-LECOLLINET ( Lucie Tabort )

Die französische Darstellerin Lou Roy-Lecollinet wurde 1996 geboren. Noch während ihrer Schulzeit folgte sie dem Rat ihres Theaterlehrers und nahm an dem Casting für den Film „Trois souvenirs de ma jeunesse“ (2015) von Regisseur Arnaud Desplechin teil. Es wurde ein voller Erfolg. Im Alter vor achtzehn Jahren feierte sie mit diesem Kinofilm ihr Leinwanddebüt, für das sie ein Jahr später als Beste Nachwuchsdarstellerin bei dem französischen Filmpreis César nominiert wurde. Nach einigen Kurzfilmen war im Jahr 2017 die Komödie MADAME AURORA UND DER DUFT VON FRÜHLING von Blandine Lenoir der zweite abendfüllende Kinofilm, in dem Lou Roy-Lecollinet auf der großen Leinwand zu sehen ist. Im selben Jahr wurde auch ihre Fernsehserie „Paris etc.“ (2017) ausgestrahlt.

 

 

 

ÜBER DIE REGISSEURIN

 

BLANDINE LENOIR ( Regie, Drehbuch, Idee ) 

 

Die französische Regisseurin, Schauspielerin und Drehbuchautorin Blandine Lenoir wurde 1973 geboren. Ihr Filmdebüt vor der Kamera gab sie mit ihrer komödiantischen Rolle in dem Kurzfilm „Carne“ von Regisseur Gaspar Noé.  Nach weiteren Kurzfilmen bekam sie erste Rollen in abendfüllenden Kinofilmen wie „Das schönste Alter“ (Le plus bel âge..., 1995) von Didier Haudepin oder in „Menschenfeind“ (Seul contre tous, 1998), wieder eine Arbeit des Regisseurs Gaspard Noé. „Menschenfeind“ erhielt zahlreiche Filmpreise, unter anderem auf den internationalen Filmfestspielen von Cannes 1998.  Im Jahr 2009 sah man Blandine Lenoir in dem Film „Auf der Parkbank“ (Bancs publics - Versailles rive droite) von Bruno Podalydès.

 

Als Regisseurin debütierte Blandine Lenoir im Jahr 2000 mit dem Kurzfilm „Avec Marinette“, es folgten weitere Kurzfilme, zuletzt „Monsieur l'abbé“ im Jahr 2010, der im Jahr darauf für den César in der Kategorie „Bester Kurzfilm“ nominiert wurde. 2014 nahm sie erstmals bei einem Langfilm auf dem Regiestuhl Platz: Bei „Zouzou“ zeichnete sie ebenfalls für das Drehbuch verantwortlich und spielte eine Nebenrolle. AURORA UND DER DUFT VON FRÜHLING (Aurore, 2017) ist der zweite lange Kinofilm von Blandine Lenoir, der auf ihrer Idee basiert und bei dem sie ebenfalls am Drehbuch mitwirkte.

 

MADAME AURORA feierte 2017 in Frankreich Premiere und ist 2018 auf den deutschen Kinoleinwänden zu sehen.

 

 

Filmografie als Regisseurin

 

2017: AURORA UND DER DUFT VON FRÜHLING („Aurore”)

2014: Zouzou

2014: L'Amérique de la femme (Kurzfilm)

2010: Monsieur l'Abbé (Kurzfilm)

2008: Bien dans ma peau (Cure bien-être) (Kurzfilm)

2006: Ma culotte (Kurzfilm)

2005: Rosa (Kurzfilm)

2004: Dans tes rêves (Kurzfilm)

2000: Avec Marinette (Kurzfilm)