Interview mit der Regisseurin
Blandine Lenoir
 
Erzählen Sie uns, wie es zu diesem Film kam.
So wie es des öfteren passiert, ergab sich das Thema für den Film aus einer persönlichen Erfahrung. Ich hatte extreme Angst davor, vierzig Jahre alt zu werden. Bis heute verstehe ich nicht, warum ich eine solche Angst davor hatte, älter zu werden, während all meine männlichen Freunde diese Sorgen nicht im geringsten teilten. Ich habe schnell realisiert, dass Frauen in ihren Fünfzigern nicht im Kino gezeigt werden. Wie also soll man sich so fühlen, wenn man ein Alter erreicht, das dazu neigt, unsichtbar zu werden?
Ich sah viele Frauen um mich herum, die schließlich in einer furchtbaren, lieblosen Einsamkeit endeten; alles unglaubliche, wunderschöne und talentierte Frauen, deren Exfreunde aber alle fähig waren, sich ein neues Leben für sich selbst aufzubauen. Mein Film sollte eine Hommage an diese Frauen sein, und ihnen - aber auch mir selbst - den Mut und die Freude schenken, älter zu werden. MADAME AURORA UND DER DUFT VON FRÜHLING war also ein Mittel, um meine eigenen Sorgen zu vergessen und diese zu heilen (lacht).
 
Bei der Hauptfigur Aurora häufen sich einige Probleme an: Sie lebt getrennt, befindet sich in einer finanziell unsicheren Situation und ist außerdem mitten in den Wechseljahren…
Aber sie nimmt ihr Leben in die Hand. Sie hat einen sehr starken Charakter und erfährt, wenn sie mit Diskriminierung konfrontiert wird, die Solidarität von vielen Frauen um sich herum. Das bringt Aurora dazu zu erkennen, dass immer noch alles möglich ist.
Wie immer wollte ich auch diese Geschichte mit Humor erzählen, damit man versucht über Dinge zu lachen, die eigentlich nicht wirklich lustig sind – aber es gibt so viel mehr darüber zu sagen.
 
Gleich in den allerersten Szenen des Films packen Sie die Menopause am Schopf, als Aurora ein Gespräch mit ihrer jüngeren Tochter Lucie hat.
Ich liebe, es Tabu-Themen anzusprechen, beziehungsweise sie am Schopf zu packen. Die Beziehung zwischen den verschiedenen Generationen, die ich auch schon in „Zouzou“, meinem ersten Kinofilm, zum Thema gemacht habe, ist mir sehr wichtig.
Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, wie unsere Mütter und Großmütter groß gezogen wurden. Natürlich haben sich seitdem viele Dinge verändert. Frauen haben das Recht zu wählen,  zu arbeiten und sie verwenden Verhütungsmittel, aber trotzdem setzen sich die offensichtlichen, eklatanten Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten auch heute noch durch, allerdings gibt es vereinzelte Gegenreaktionen in gewissen Bereichen. 

 

Tatsächlich würde die jüngere Tochter Lucie jederzeit alles für ihren Freund tun und die ältere Tochter erzählt ihrer Mutter, dass schwanger zu sein das Schönste sei, was ihr in ihrem bisherigen Leben passiert ist. Die wenigsten würden also sagen, dass die beiden wirklich den Feminismus und Gleichberechtigung ausleben würden…
Ich dachte, es könnte lustig sein, Frauen wie Aurora und ihrer Freundin dabei zuzusehen, wie sie darüber entsetzt sind, das Verhalten ihrer eigenen Mütter bei dieser jüngeren Töchtergeneration wiederzuerkennen. Ich habe nichts davon erfunden. Nehmen wir die Anti-Abtreibungs-Bewegung: Die Mehrheit der Menschen auf den Straßen waren damals 19 oder 20 Jahre alt.

Trotzdem verurteile ich diese jungen Mädchen nicht. Lucie lernt das Leben erst kennen, und wir können spüren, dass Marina, die älteste, kein sehr ausgeprägtes Selbstwertgefühl hat. Darüber hinaus geht es in dem Streit zwischen Marina und ihrer Mutter eher um Hormone, die bei beiden verrückt spielen: Marina weint, weil sie schwanger ist und Aurora, weil sie in den Wechseljahren ist. Diese Szene war mir sehr wichtig: Ich wollte damit zeigen, dass es nicht so einfach ist, jemandem zu sagen, dass man ihn liebt und dass man manchmal einen schrecklichen Streit haben muss, um an diesen Punkt zu gelangen. Außerdem fällt es Aurora auch schwer, sich mit dem Gedanken abzufinden, eine Großmutter zu werden, denn es lässt sie sich plötzlich noch viel älter fühlen.
 
Zu Beginn ist sie noch nicht so stark in diese Schwangerschaft involviert, bis zu dem Moment in der Entbindungsklinik, in dem sie in die Arme von Totoche (ihrer Jugendliebe, gespielt von Thibault de Montalembert) läuft…
Sie verliebt sich erneut in ihn und auf einmal fühlt sie sich, als wäre sie wieder fünfzehn. Ich finde es zutiefst bewegend, dass Liebe so beständig und über so lange Zeit bestehen kann, selbst wenn der andere in der Zwischenzeit in einer langen Beziehung war.

 

Aurora ist wirklich in einer Phase von Dekonstruktion und Rekonstruktion. In einer Phase von Rückzug einerseits und Neubeginn andererseits. Sie liebt, ohne zu wissen, ob es erwidert wird, ihr jüngere Tochter wiederum löst sich von Zuhause ab...
Dieser Zeitabschnitt, durch den sie gerade geht, erinnert mich an einen Gegenpol zum Erwachsenenwerden. Sie entdeckt die neugefundene Freiheit, an die sie noch nicht gewöhnt ist und die sich zunächst in dem Gefühl des Verlusts ausdrückt.

In Filmen werden Eltern oftmals sehr entspannt dargestellt, wenn deren großgewordene Kinder das Elternhaus verlassen, aber um mich herum sehe ich viele Freunde, die emotional sehr berührt sind, dass ihr Kinder von Zuhause ausziehen. Bevor sie erkennen können, dass sie ab dem Moment mehr Zeit für sich selbst haben und neue Dinge entdecken können, müssen vor allem die Frauen erst einmal durch eine sehr gefühlsbeladene Umbruchsphase gehen.

 

Es handelt sich also um eine Art Emanzipation...

Ganz genau. Ich bin davon überzeugt, dass sich die Rollen, die wir spielen, im Laufe unseres Lebens immer wieder verschieben. Vor allem die Rollen zwischen Müttern und Töchtern, die sich für eine bestimmte Zeit im Leben voneinander distanzieren müssen, um danach wieder zueinander finden zu können. Genau das passiert zwischen Aurora und ihren Töchtern, die wieder zueinander finden, nachdem jede von ihnen einen neuen Status erreicht hat.

 

Aurora macht auch beruflich eine sehr harte Zeit durch: Ihr neuer Chef, der ihr einen sehr unschönen Spitznamen ohne ihre Einwilligung gibt…

Wie kann man in nur wenigen Szenen die Demütigung am Arbeitsplatz darstellen? Jemandem seine Identität wegzunehmen, schien mir das schlimmste zu sein, mit dem man niedergezwungen werden kann. Wenn man nur das kleinste bisschen Würde und Selbstwertgefühl besitzt, ist das unerträglich. Am Arbeitsplatz zu leiden, ist eine schreckliche Realität. Aber Aurora ist eine Kämpferin. Sie ist niemals ein Opfer.

 

Sie muss sich außerdem mit der Angestellten auf dem Arbeitsamt auseinandersetzen, der es nie gelingt, ihre Sätze zu beenden.

Je mehr ich ernste Themen aufgreife, desto lustiger muss die Situation für mich auch sein. Ich versuche immer, ein wenig skurril in Bezug auf die Realität zu wirken. Ich habe mir also diese Person ausgemalt, gespielt von Florence Muller, die wirklich niemals ihre Sätze beendet und ihre Worte wie suspendiert und freigestellt weglässt, um auf diese Weise die Unfähigkeit des ganzen Systems anzuprangern.  Wir verstehen alle sehr gut, worum es ihr geht. Ich liebe es sehr, genau solche kleinen Szenen wie diese in ein Drehbuch einzuarbeiten.

 

Es gibt Szenen, die sehr stark und eindrucksvoll sind, so wie die, in der Aurora schließlich Putzfrau geworden ist und ein Gespräch mit ihrer Kollegin über die Vorstellung von Diskriminierung führt.

Das war kein einfacher Text. Damit diese Szene gut zur Wirkung kommen konnte, musste der Charakter ab dem ersten Moment authentisch und präsent dargestellt werden. Ich wandte mich an eine Laiendarstellerin - eine tunesische Kosmetikerin, die mir einmal erzählt hatte, dass es ihr großer Traum sei, in einem Film mittzuspielen. Sie ist eine sehr elegante, klare Frau mit einem starken Akzent. Ich wusste, dass sie diesen Charakter verkörpern und ebenso den Text rüberbringen konnte.

 

Gibt es noch weitere Laiendarsteller wie sie im Film?

Vier oder fünf. Ich mag diese Art der Zusammenstellung sehr gerne: es macht die professionellen Schauspieler etwas verletzlicher und sensibler, denn die Laiendarsteller lösen etwas aus, was sehr menschlich ist, nämlich das Gefühl von Solidarität. Die ältere Dame im Altenheim ist eine von ihnen. Die Rolle war für Thérèse Clerc geschrieben, die tragischer Weise kurz vor Drehbeginn verstorben war. Aus diesem Grund bot ich die Rolle ihrer besten Freundin Iro an. Ich war fasziniert von ihrem Charisma, ihrer Stimme und ihrer Persönlichkeit. Sie konnte sehr glaubwürdig darstellen, dass sie diesen besonderen Ort leitet. Aber auch Iro starb, bevor sie den fertigen Film sehen konnte.

 

Sie bringen die Erzählung systematisch zum Schwingen, indem Sie zwischen sehr bewegenden Szenen und solchen, die einer Slapstick-Komödie ähneln, abwechseln. Wie etwa die Szene, in der Pascale Arbillot mit einem Fremden auf der Straße aneinander gerät oder der Streit im Kinderladen zwischen den beiden zukünftigen Großmüttern…

Ich liebe es, zwischen Emotionen hin und her zu wechseln. Für mich ist das sehr wichtig, weil das genauso in unserem alltäglichen Leben passiert. Bei der filmischen Umsetzung  verlangt es sehr viel Fingerspitzengefühl und Zurückhaltung, umso mehr, weil auf den Charakteren in meinen Filmen immer ein größerer Schwerpunkt liegt, als auf der Story selbst. Es handelt sich um eine sehr diffizile Balance, die hier geschaffen wird. Ich muss in der Postproduktion sehr viel schneiden und auch akzeptieren, mich von gewissen Szenen oder bestimmten Rollen zu trennen.

 

Man kann eine unglaubliche Solidarität zwischen allen Frauen im Film spüren.

Ich glaube stark an die weibliche Solidarität untereinander: Eine Solidarität, die mich ohne Ausnahme durch alle Phasen und Stationen meines Lebens begleitet. Tatsächlich war es in meinen Augen von größter Wichtigkeit, dass jedes Lebensalter in diesem Film repräsentiert wird.

 

In Bezug auf die Stationen des Lebens beziehen Sie sich im Film auf Ausschnitte eines Interviews mit der feministischen Anthropologin und Ethnologin Francoise Héritier. Sie erklärt dort, dass noch nicht vor allzu langer Zeit die gesellschaftliche Wahrnehmung war, dass eine Frau aufhört, als weibliches Wesen zu existieren, sobald sie in die Menopause gekommen ist.

Genau wie ich Christine Delphy in meinem Film "Zouzou" zitiert habe, sollte MADAME AURORA UND DER DUFT VON FRÜHLING auch unbedingt eine Hommage an Francoise Héritier sein. Dieses war auch mit der Unterstützung von Patrick Jean möglich, der mir bereitwillig einen Ausschnitt aus seinem Interview mit ihr zur Verfügung gestellt hatte. Wie auch Thérèse Clerc, Maya Surduts und Benoite Groult, die alle kürzlich verstorben sind, gehörte sie zu einer Generation von Frauen, die enorm viel zum Fortschritt des politischen Denkens und zur Gleichberechtigung von Frauen beigetragen hat.

 

Hatten Sie sofort Agnès Jaoui für die Rolle der Aurora im Kopf?

Ich wollte eine Schauspielerin für die Rolle, deren Gesicht in der Öffentlichkeit bekannt war, die sich mit ihrem Alter wohlfühlt und alle Vorteile, die es bringt, für sich nutzt. Agnès ist sehr feminin und attraktiv, zugleich ist sie aber auch erwachsen geworden. Für mich war es wichtig, dass die Hauptdarstellerin keiner ewigen Jugendlichen ähnelt. Agnès mochte den Charakter von Aurora sofort sehr gerne und stimmte der Rolle nach zwei Tagen zu.

 

Wie hat sie sich auf die Rolle vorbereitet?

Die Kostümbildner hat sich viel mit ihrer äußeren Erscheinung beschäftigt. Agnès wird im Film nicht so angezogen, wie sie sich in ihrem realen Leben kleidet. Ich wollte durch eng anliegende Outfits das Beste aus ihrer weiblichen Figur herausholen. Eine Frau mit Hüften, Busen und einem Hinterteil ist wunderschön, aber Frauen mit weiblichen Rundungen sehen wir in Filmen nur selten. Auch wenn Agnès es persönlich eher bevorzugt, weitere Kleidung anzuziehen, verstand sie, worauf ich hinaus wollte. Immer wieder wiederholte ich während unserer Gespräche: „Du bist eine selbstbewusste, selbstsichere Frau, die stets in Verbindung zu ihren Mitmenschen steht. Aurora ist vielleicht keine große Feministin, aber sobald sie Frauen kennenlernt, die sich gegenseitig solidarisch zeigen, realisiert sie, dass ihre persönliche Erfahrung tatsächlich sogar eine gemeinschaftliche Erfahrung ist.“ Nicht das Verliebtsein rettet sie, sondern erst einmal, dass sie in der Lage ist, ihre Würde wieder zu finden, was ihr dann erlaubt, sich erneut zu verlieben.

 

Erzählen Sie uns von Pascale Arbillot, die Mano, Auroras beste Freundin, spielt.

Ich kenne sie schon seit langer Zeit. Ich liebe ihre Intelligenz und ihre Vorstellungskraft. Außerdem mag ich es, Schauspieler um mich herum zu haben, die ich kenne: Marc Citti, Nanou Garcia, Philippe Rebbot, Laure Calamy, Florence Muller… Das bringt mich dazu, immer wieder neue Rollen für jeden Film zu entwickeln. Mit diesem Film sind es fünfzig Charaktere, die so entstanden sind! Es ist so viel leichter mit Menschen zu arbeiten, die man kennt. Ich bin davon überzeugt, dass Vertrauen und Zuversicht einem Kunstwerk Flügel verleihen. Genauso versuche ich, dieselbe Crew um mich herum zu haben, das ist etwas, was alle Regisseure gerne tun. Man versteht sich einfach besser und schneller untereinander. Das ist sehr wichtig.

 

Sie waren lange Zeit selbst Schauspielerin, bevor Sie Regisseurin geworden sind...

Ich wurde per Zufall Regisseurin. Genaugenommen wollte ich schon immer Regisseurin werden, aber ich habe nicht damit gerechnet, dass es möglich wäre. Und dann, mit zwölf Jahren, stieß ich auf Agnès Varda’s Film "Vagabond". Es war in der Mitte der 80er Jahre und es war das erste Mal, dass ich einen Film über eine Frau gesehen habe, bei dem auch noch eine Frau Regie führte. Das öffnete mir eine neue Tür. Drei Jahre später fiel mir ein Casting Aufruf für Gaspar Noé’s "Carne" auf. Ich bin nur mit der einzigen Absicht dorthin  gegangen, den Regisseur zu treffen. Gaspar hat sich für mich entschieden und meine schauspielerische Karriere begann. Ich entwickelte ein Gespür für den Beruf während ich mein Studium weiterführte und so viel wie möglich über das Regieführen lernte. Mit 25 Jahren wagte ich den Sprung ins kalte Wasser und schrieb "Avec Marinette", meinen ersten Kurzfilm. Es hat erneut zehn Jahre gedauert, bis ich dann den Mut aufbringen konnte, meinen ersten Spielfilm zu drehen.

 

Wie arbeiten Sie?

Zuerst probe ich mit den Schauspielern. Ich will ihnen dabei zuhören, wie sie ihren Text sprechen: Da passieren dann aufregende Dinge, mit denen ich nicht gerechnet hätte, auf der anderen Seite arbeiten andere nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Manchmal realisiere ich auch, dass eine Geste mehr sagt als eine gesprochene Zeile. Ich verwerfe einige Dialoge, andere ändere ich wieder. Das ist auch eine Möglichkeit, die Energie zu spüren, die sich zwischen meinen Schauspielern und beim Erschaffen des unentbehrlichen Vertrauens ausbreitet. Das ist für uns alle sehr wichtig, um gemeinsam arbeiten zu können.

 

Wie lenken Sie Ihre Schauspieler?

Ich beginne immer mit der Persönlichkeit meiner Schauspieler. Ich wähle sie nach dem aus, wer sie sind. Sie müssen irgendwie in ihren Charakteren auftauchen. Dann suche ich nach einem Weg, damit sie mit sich selbst zufrieden sind und es auch genießen können. Ich lasse nicht zu, dass zu viele Takes hintereinander gemacht werden, so versuche ich, das Vergnügen am Schauspiel frisch und lebendig zu halten; wenn ich damit nicht mehr zufrieden bin, stoppe ich.

 

Bertrand Belin schrieb die Musik…

Er hat die Musik für all meine Filme geschrieben. Bertrand und ich kennen einander schon, seit wir Teenager waren. Wir sind zusammen aufgewachsen. Seine Musik ist ein unverzichtbares erzählerisches Element in meinen Filmen. Was er für mich schreibt unterscheidet sich sehr von dem, was er normalerweise schreibt. Bertrand war bei der Pre-Produktion dabei, aber vor allem während des Bearbeitungsprozesses danach sehr präsent. Für mich ist die Arbeit, die wir gemeinsam machen, von unschätzbarem Wert. Zusammen mit Stéphanie Araud, meiner Cutterin, bilden wir ein echtes Team. In meinen Augen sind sie wahre Co-Drehbuchautoren.

 

Warum wollten Sie den Film in der Stadt La Rochelle drehen?

Ich wollte den Himmel sehen und für meiner Hauptdarstellerin eine relativ angenehme Lebensqualität schaffen. Das ist im viel größeren Paris unmöglich, wo einer gerade so den Mindestlohn verdient und alles vom Wohnen bis zur Unterhaltung so teuer ist. Außerdem drehe ich gerne in den Provinzen, ich habe auch die Freiheit, abends mit meinen Schauspielern essen zu gehen, um auf versteckte Details zu achten, die ich am darauffolgenden Tag verwenden könnte.

 

Blandine Lenoir, wir bedanken uns für das Gespräch.

 

 

Filmografie (Auswahl)

 

Regie:

 

2017 - MADAME AURORA UND DER DUFT VON FRÜHLING

2015 - L' Amérique de la Femme (Kurzfilm)

2014 - Zouzou

2013 - Monsieur l'abbé (Kurzfilm)

2006 - Ma coulotte (Kurzfilm)

2000 - Avec Marinette (Kurzfilm)